Evangelische Kirchengemeinde
Sassenberg




Neuer Vorstand für den guten Hirten
Stiftung wirbt mit frisch überarbeitetem Flyer




Der neue Stiftungsvorstand:
(v.l.) Dorothee Gelfort-Prien, Pfarrer Michael Prien, Doris Sternberg, Gerd Disterheft.
Es fehlt Elke Ulbrich


Mit der Wahl zum Presbyteriums hat sich im Vorstand der gemeindeeigenen Stiftung „Der gute Hirte“ ein personeller Wechsel vollzogen. Laut Satzung gehören zum Vorstand zwei Glieder der Gemeinde, zwei Presbyter und der Pfarrer. Die Positionen der Presbyter werden in Zukunft von Gerd Disterheft und Elke Ulbrich wahrgenommen. Doris Sternberg wechselt von der Position des Presbyters und vertritt als Gemeindeglied die Gemeinde im Vorstand. Frau Gelfort-Prien nimmt ebenfalls die Position eines Gemeindegliedes wahr. Geblieben ist der Vorsitzende des Vorstandes, Pfarrer Prien.

Herr Hoos scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Wilfried Schröer scheidet aus, weil er als Presbyter nicht wieder gewählt worden ist.

Als Vorsitzender danke ich Herrn Hoos und Herrn Schröer für die jahrelange Begleitung der Stiftung. Die Stiftungsarbeit lebt nun einmal sehr von der Mitarbeit der ehrenamtlichen Beteiligten. Mein besonderer Dank gilt Frau Gelfort-Prien. Auf ihren Schultern ruht die Hauptlast der Arbeit. Eine Stiftung – auch wenn man es ihr nicht so schnell ansieht – zieht viel Engagement und Arbeit nach sich. Die Buchhaltung wird von der Landeskirche und dem Finanzamt geprüft. Die benötigten Unterlagen werden zuvor dem Wirtschaftsprüfer eingereicht.

Im Laufe des 10 jährigen Bestehens konnte die Stiftung zahlreiche Aufgaben finanziell unterstützen – stellvertretend seien genannt: Die Kirchenfenster, der Lebensmittelpunkt, die Orgel, der Kirchenanstrich, die Fugen und Risse der Kirche und auch der KU-3. Das Vermögen der Stiftung baut sich zudem kontinuierlich auf, so dass wir weiter auf eine gute finanzielle Unterstützung der Kirchengemeinde in der Zukunft setzen können.

Nach 10 Jahren hat so nun die Stiftung mit einem neuen Flyer und einem neuen Briefbogen diese gute Entwicklung berücksichtigt und die Absicht, auch weiterhin auf die Stiftung aufmerksam zu machen.

Ich danke an dieser Stelle allen Menschen, die unsere Stiftung durch ihre Mitarbeit und durch ihre Spenden und Zustiftungen unterstützt haben. Sie mögen auch weiterhin die Stiftung durch ihr Engagement fördern.
Pfr. Prien


10 Jahre Evangelische Stiftung "Der gute Hirte"
Von einer guten Idee zur Instution

Es ist bald soweit: Unsere Stiftug "Der Gute Hirte" feiert ihr 10jähriges Bestehen. Im Jahre 2005 wurden während der Gemeindeadventfeier die Urkunde durch Superintendent Pfarrer Dr. Beese und Landeskirchenrat Jakob an den Vorsitzenden des Vorstandes, Pfarrer Prien übergeben. Damit war die Grundlage für eine umfangreiche Stiftungsarbeit gelegt.

Nun ist es an der Zeit, das erste echte Jubiläum zu feiern. Am Samstag, 5. Dezember 2015 soll im Rahmen einer Stiftungsfeier ab 15 Uhr die Stiftung gewürdigt werden. Der Bürgermeister hat sein Kommen zugesagt. Der Vorstand wird die aktuelle Situation vorstellen. Und natürlich wird für das leibliche Wohl gesorgt werden. Da der 2. Advent vor der Tür steht, werden wir auch Adventslieder singen. Herr Lerchner hat zudem sein Kommen angekündigt. Da wird es dann bestimmt auch etwas zu lachen geben. Alle interessierten Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen.

Die Anfänge der Stiftung liegen in einer Schenkung begründet. Eine alte Dame bat Pfarrer Prien zu einem Besuch. Daraus entwickelte sich eine Schenkung. Anschließend hat das Presbyterium überlegt, was im Blick auf die Zukunft am besten für die Gemeinde möglich sei. Das Vermögen der Dame sollte ja ausschließlich unserer Kirchengemeinde zukommen. Da wurde die Idee von der selbständigen Stiftung geboren: Ev. Stiftung "Der Gute Hirte" zur Förderung der Evangelischen Kirchengemeinde Sassenberg. Das Altarfenster steht Pate für den Namen. Zudem: Eine Stiftung ist auf Dauer angelegt. Der gute Hirte ist dafür eine Verheißung. Der Zweck der Stiftung liegt folgerichtig in der Förderung der Kirchengemeinde. Der Vorstand hat das Vermögen zu verwalten und die Erträge an die Kirchengemeinde auszuschütten. Zum ersten Vorstand gehörten Herr Fligg, Herr Hoos, Herr Schröer, Frau Sternbrg, Pfarrer Prien. Vor Jahren schied Herr Fligg aus dem Vorstand aus und Frau Gelfort-Prien nahm seine Stelle ein.

Die Stiftung lebt durch die Arbeit des Vorstandes und der Gemeinde. Zahlreiche Spenden und Zustiftungen sowie ehrenamtliches Engagement haben die Stiftung wachsen lassen und ihr eine vielfältige Unterstützung der Kirchengemeinde ermöglicht. Dafür sei Ihnen herzlich Dank gesagt. Und: Ich freue mich auf Ihr Kommen und ihre telefonische oder auch schriftliche Zusage. Tel.: 02583/1028.
Michael Prien

Eine Stiftung für den langen Atem
Zinsen machen Werterhalt mühsam / Zustiftungen gefragt


Wussten Sie schon, dass es in Deutschland mehr als 19.000 selbständige Stiftungen gibt? Eine davon ist unsere evangelische Stiftung "Der Gute Hirte". Ihr Zweck ist es, die Arbeit der evangelischen Gemeinde abseits von Kirchensteuer und Kirchenverwaltungsapparat zu unterstützen.
Noch immer werden zahlreiche Stiftungen neu gegründet. Dabei ist die Anlage des Kapitals gar nicht mehr so einfach. Die Zinsen sind seit Jahren niedrig. Unsere Stiftung hat zurzeit eine durchschnittliche Verzinsung von etwas mehr als zwei Prozent. Diese Verzinsung ist durch eine gute Zusammenarbeit mit der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) möglich.
Dennoch sind wir auf Zustiftungen und Spenden angewiesen. Zur Erinnerung: Eine Zustiftung bedeutet, dass die Stiftung ihr gegebenes Geld nicht ausgeben darf. Das Geld wird zum Kapital der Stiftung gelegt und verzinst. Nur die Zinsen werden ausgegeben. Auf diese Weise wächst die Stiftung und der Stiftungsertrag wird größer. Anders ausgedrückt: Je mehr Kapital die Stiftung hat, desto besser kann sie die Kirchengemeinde unterstützen, denn desto mehr Zinsen kann und muss sie ausgeben. Und: Die Kirchengemeinde hat es nötig.
Eine Spende bedeutet, dass das Geld im Jahr des Zuflusses und in den nächsten zwei Folgejahren ausgegeben werden muss. Mit den Spendenbriefen zu Weihnachten haben wir schon mehrere Projekte der Gemeinde mitfinanziert: Orgel, Kirchenfenster, KU-3, Innenanstrich der Kirche …
Unsere Stiftung wird kontrolliert: Ein Wirtschaftsprüfer kontrolliert die Buchführung, das Finanzamt erhält die Steuererklärung und das Landeskirchenamt bekommt den jährlichen Abschluss sowie den Geschäftsbericht vorgelegt. Mehr Kontrolle und Aufsicht kann man sich kaum noch ausdenken.
Jetzt im Sommer wendet sich die Stiftung erstmalig an Gemeindeglieder ab 40 Jahre mit der Bitte um Zustiftung. Statt der bisherigen gut 800 Briefe werden nun 1.200 Briefe von Hand unterschrieben und durch die Gemeindebriefverteiler zugestellt. Der Vorstand der Stiftung bittet um freundliche Beachtung.
Mit unserer Stiftung haben wir viel Arbeit und Erfolg. Sie wächst langsam und kontinuierlich. Der reale Geldwerterhalt gelingt. Neben der Kirchensteuer wächst so für die Zukunft ein finanzielles Standbein für die Gemeinde heran. Dieses Wachstum dürfen wir durch Zustiftungen fördern - für heute und für die Gemeinde von morgen.
Michael Prien

berichtet am Dienstag, den 2. Oktober 2012:




Der Aufgabenkanon von Michel Prien ist gewachsen und geht über die des klassischen Kirchenmanns weit hinaus. Bild D. Reimann

Theologe managt Kirche und Stiftung "Guter Hirte"

Sassenberg (dor). Dass er sich einmal Stiftungsmanager nennen, sich mit Zahlen, Fundraising und Steuerrecht beschäftigen würde, hätte sich Michael Prien, als er sich mit 15 Jahren dazu entschloss Pfarrer zu werden, nicht träumen lassen. Dennoch ist es genauso gekommen.


Zum einen hat sich das Berufsbild gewandelt, die Aufaben sind vielseitiger geworden, zum anderen unterhält die evangelische Kirche seit Dezember 2005 die Stiftung "Der gute Hirte". Und auch eine solche ist mit Aufgaben, wie Verwaltung, Fundraising und Vermögensmaximierung verbunden. Vor sieben Jahren wurde die Stiftung aufgrund einer Schenkung gegründet. "Heute hat sich das ursprüngliche Stiftungsvermögen bereits um 50 Prozent auf 200 000 Euro erhöht," freut sich Michael Prien über die positive Entwicklung.
Um das Vermögen der Stiftung zu vergrößern gibt es zum einen sogenannte Zustiftungen, die direkt ins Vermögen einfließen, und Spenden. Letztere müssen - ebenso wie die Zinsen, die sich aus dem Stiftungsvermögen ergeben - ausgeschüttet werden. "Die Stiftung ist eine tragende Säule bei der finanziellen Unterstützung der Kirchengemeinde", nennt Pastor Michael Prien eines der Ziele, von denen das Gemeindeleben in Sassenberg, Füchtorf und Greffen profitiert.
Ein weiteres liegt in der Förderung der Gemeindearbeit, der Begegnungen. Letztere findet ihren Ausdruck in diversen Festen, wie dem Pfarrfest in Greffen, dem kommenden ökumenischen Pfarrfest, aber auch dem Stiftungsstand auf dem Allerheiligenmarkt. Durch Spenden für die Stiftung und durch erwirtschafteten Zinsgewinn wurden bereits der Innenanstrich der Kirche und die digitale Orgel finanziert. Auch der Kauf des Kühlanhängers für den Lebensmittelpunktes wurde von der Stiftung mitfinanziert. Zudem profitiert der kirchliche Unterricht im Hinblick auf Unterrichtsmaterialien, Ausflüge etc., von der Unterstützung des "Guten Hirten".
Als eines der nächsten Projekte steht nun die Isolierung der Kirchenfenster an. "Die Stiftung lebt durch das Engagement der Leute, die Begegnung der Menschen", sagt Prien. Wie er erläutert, ist eine Stiftung immer auf Dauer angelegt. "Selbst wenn die Kirchengemeinde mal nicht mehr sein sollte, kann sie in 200 Jahren immer noch existieren", so Prien, der auf weitere Zustiftungen hofft und ermutigt, auch bei Erbschaften an die Stiftung heranzutreten.
Dass in der Stiftung, die selbständig ist und von rechtlicher Seite eine juristische Person darstellt, alles mit rechten Dingen zugeht, dafür steht der Stiftungsvorstand gerade. Das fünfköpfige Team trifft sich zwei bis dreimal im Jahr und entscheidet beispielsweise über die Verwendung des Stiftungsertrags. Die wirtschaftliche und steuerrechtliche Seite selbst wird zum einen durch einen Wirtschaftsprüfer und durchs Finanzamt geprüft, auf der anderen Seite kontrolliert auch die Landeskirche die Bilanzen der Stiftung genau.
Für die kommenden sieben Jahre hofft Michael Prien auf eine nochmalige Steigerung um 50 Prozent und auf weitere zahlreiche Spender und Zustifter. Trotz der Mehrarbeit, die Pastor Prien aufgrund der Stiftung leisten muss, bereut er die Stiftungsgründung nicht. "Es macht einfach Arbeit und Freude", sagt der verheiratete Geistliche.

Zur Person

Nach dem Studium der evangelischen Theologie und dem anschließden Vikariat, das er in Dortmund ableistete, trat Michael Prien am 1. Oktober 1998 seinen Dienst als Pastor der evangelischen Kirchengemeinde Sassenberg an. Diese umfasst derzeit 3050 Gemeindemitglieder. Obwohl der kirchliche Gottesdienst immer noch im Zentrum von Michael Priens Aufgaben steht, ist der Anforderungskanon des Pastorenberufs im Laufe der Zeit gewaltig angewachsen. So ist Michael Prien als Pastor, nicht nur Verkünder von Gottes Wort, er ist auch Seelsorger, Personalchef, Gebäudemanager, Öffentlichkeitsarbeiter, Fundraiser (Spendenbeschaffer) und Lehrer. Derzeit befinden sich 80 Katechumenen im Konfirmandenunterricht. Weitere 17 werden im Rahmen der K u3, dem Konfirmandenunterricht für Drittklässler, unterrichtet. Um die Stiftung "Der gute Hirte" noch besser betreuen zu können, hat er sich kürzlich auf eigene Kosten zum Stiftungsmanager - ein Fortbildungsangebot des Bundesverbands Deutscher Stiftungen - ausbilden lassen.(dor)

Witterungsschäden bedingen Austausch
Neues Kreuz soll lange halten

Füchtorf -Auf dem Füchtorfer Friedhof steht ein neues Kreuz. Es ist schlicht gehalten und steht in einem Edelstahlfuß auf einem Betonsockel. „Das Vorgängerkreuz war witterungsbedingt stark angegriffen und musste ersetzt werden“, berichtete der evangelische Pfarrer Michael Prien.
Von Ulrich Lieber

Auslöser für den Austausch war aber auch die Tatsache, das der evangelische Teil des Friedhofes durch die Stadt aufgearbeitet worden war. „Wir haben eine alte Hecke entfernt, die Wege und Rasenflächen erneuert“, sagte Bürgermeister Josef Uphoff beim Lokaltermin.
Pfarrer Michael Prien erklärte den Unterschied der verschiedenen Kreuze. „Das Kreuz mit dem Corpus Christi erinnert an die Kreuzigung, das Kreuz ohne Corpus betont die Auferstehung.“ Seit 1978 ist der Füchtorfer Friedhof unter städtischer Federführung, 1981 wurde dann auch die Friedhofskapelle gebaut, die an den evangelischen Teil grenzt.
Die Kosten für das Kreuz belaufen sich auf 800 Euro für das Holz und weitere 700 Euro für den Edelstahlfuß. Die evangelische Stiftung „Der Gute Hirte“ übernimmt die Materialkosten. Dazu kommt die Arbeit, die der Bauhof der Stadt Sassenberg leistet.
„Ich hoffe, dass das Kreuz in 40 Jahren noch steht“, gab Hauptamtsleiter Martin Kniesel einen kleinen Ausblick auf die Haltbarkeit des neuen Kreuzes. Denn die Bauweise soll Witterungsschäden vorbeugen und damit für eine längere Haltbarkeit sorgen. Die Teilnehmer des Ortstermins vereinbarten, dies in 40 Jahren gemeinsam zu überprüfen.

Aus der Stiftung

6 Jahre existiert nun unsere Stiftung. Für manch einen Menschen beginnt da, wie man so schön sagt, der Ernst des Lebens. In der Tat: Unsere Stiftung wächst. Zustiftungen machen ein langsames aber stetiges Wachstum mög- lich. Auf diese Weise können Zinserträge steigen - wenn nicht die Zinssätze so niedrig wären. Die Stiftung muss ihr Kapital sehr sicher anlegen. Glücklicherweise gibt es in unserer Gemeinde viele Spender, zum Teil auch sehr regelmäßige Spender. Sie tragen dazu bei, dass in unserer Kirchen- gemeinde noch relativ viele Dinge möglich sind. So hat die Stiftung in den letzten Jahren die Aufarbeitung des Altarraumes, den Innenanstrich der Kirche, die Orgel, die Fugensanierung der Kirche und auch den Umbau des alten Gruppenraumes mitfinanziert. Zudem ist durch die Initiative und Beteili- gung der Stiftung in Höhe von € 2.000 die Finanzierung des Kühlanhängers für den Lebensmittelpunkt gelungen. Aktuell wirbt der diesjährige Spendenbrief um Mittel für den KU-3. Diese finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten werden immer mehr nötig, da die Haupteinnahmequelle der Gemeinde, die Kirchen- steuer, für uns aufgrund gesunkener Gemeindegliederzahl rückläufig ist. Der Weinverkauf ist in diesem und letzten Jahr ebenfalls rückläufig gewesen. Da die Gewinnspanne pro Flasche Weißwein relativ gering ist (€ 1,30), wir jedoch 360 Flaschen mindestens kaufen müssen, haben wir jetzt keinen Weißwein mehr bestellt. Der Rotwein ist dagegen wieder im Büro vorrätig. Mit einem Flyer der Stiftung um den Bauch eignet er sich hervorragend zum Genießen und Verschenken.
Wir haben dieses Jahr eine gute Unterstützung erfahren - herzlichen Dank. Viele Menschen haben sich wieder beim Allerheiligenmarkt als Mitarbeitende beteiligt. Das ist eine gute Leistung. Sie hilft unserer intrinsischen Motivation die Stiftung voranzubringen!
Unsere Stiftung hat eine neue Mitarbeiterin gewonnen. Frau Maria Pererva. Auf dem Gemeindefest kamen wir miteinander ins Gespräch… Nun arbeiten Frau Pererva und meine Frau zusammen und leisten so gute Verwaltungs- arbeit - herzlichen Dank .Dank sei allen Menschen gesagt, die mir ihrem Können und ihrem Geben die Stiftung unterstützen!

Gemeindeeigene Stiftung wird fünf Jahre alt
Von Pfarrer Michael Prien

Es begann mit einem Besuch im Altenheim: Eine alte Dame bat um den Besuch des Pfarrers. Nun, wenn man schon gerufen wird, dann geht man auch hin. Der Besuch verlief dann anders als gedacht. Sie schenkte der Gemeinde ihr Vermögen. "Ich möchte die Kirche vor Ort unterstützen", sagte sie. Das Presbyterium hat sich dann den Vorschlag von Pfarrer Prien zu eigen gemacht: Wir gründen eine Stiftung. Eine Stiftung ist eine juristische Person mit einem bestimmten Satzungszweck. Unsere Stiftung muss aus ihren Erträgen heraus die Kirchengemeinde unterstützen - und nur unsere Kirchengemeinde. Selbst bei einer Fusion darf die Stiftung dann allein die evangelische Gemeinde auf dem Gebiet unserer Kirchengemeinde fördern. Unsere Stiftung bleibt so dem Anliegen der alten Dame treu.
Inzwischen sind nun 5 Jahre vergangen. Vieles konnte so finanziert bzw. mitfinanziert werden: der Innenanstrich der Kirche, die neue Orgel, der Kühlanhänger des Lebens-Mittel-Punktes, der Umbau des Anbaus der Kirche, Fugen der Kirche und im Herbst/Winter 2010 das Dach des Anbaus, der Altarraum und in Bälde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindehauses. Beigetragen haben dazu Sie, die Sie spenden oder auch zustiften, Stiftungswein, Kaffee, Waffeln und Ähnliches beim Stiftungsstand kaufen und sich ehrenamtlich für die Stiftung engagieren. So ist der Stiftungsstand während des Allerheiligenmarktes, des ökumenischen Gemeindefestes und des Weihnachtsmarktes zu einer festen Einrichtung geworden. Auch der Spendenbrief zu Weihnachten - das zeigen die Mehrfachspender - hat sich fest etabliert. Das ist durch Sie, durch Menschen unserer Gemeinde möglich geworden - damit Kirche im Dorf bleibt.
Unsere Stiftung ist notwendig: Zum einen fördert sie das ehrenamtliche Engagement. Das Engagement fördert wiederum die Präsens der Stiftung und der Gemeinde. Zum anderen reicht die Haupteinnahmequelle der Gemeinde, die Kirchensteuer, in absehbarer Zeit nicht aus, um die Ausgaben zu decken. Die Stiftung wird in naher Zukunft immer mehr zu einer unverzichtbaren Einnahmequelle für die Gemeinde. Sie bestimmen also durch Ihr Engagement - sei es finanzieller oder auch ehrenamtlicher Art - erheblich über das Leben unserer Gemeinde mit. Der Apostel Paulus hat so schon eine Sammlung für die Gemeinde in Jerusalem organisiert, durchgeführt und gesagt: Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Die Feier zum fünfjährigen Jubiläum wird in die Adventszeit fallen.

"Der gute Hirte"
Stiftung zur Förderung der Evangelischen Kirchengemeinde Sassenberg. Gründung der Stiftung 2005
"Der Zweck der Stiftung ist die
Förderung der ev. Kirchengemeinde Sassenberg".
Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch:
Zuschüsse für die Förderung von Gottesdiensten ( z.B. Ausstattung der Kirche),
Zuschüsse für die kirchengemeindliche Arbeit, insbesondere für die Kinder-,
Jugend- und Familienarbeit Zuschüsse zum Erhalt der kirchlichen Gebäude.
..", so heißt es in der Satzung der 2005 gegründeten Evangelischen Stiftung.
Eine Schenkerin hat die Stiftung ermöglicht.Sie wollte einen bleibenden Wert schaffen. Wir dürfen darauf aufbauen.
Sie können sich auf zwei Wegen an der Stiftung beteiligen:
Spenden müssen durch den Stiftungsvorstand zeitnah, das heißt, innerhalb von zwei Jahren, im Sinne des Satzungszweckes verwendet werden.

Zustiftungen fließen dem Stiftungsvermögen zu. Die Erträge dürfen inflationsbereinigt ausgegeben werden. Das Vermögen bleibt erhalten und durch Ihre Zustiftung wächst es. Zustiftungen werden steuerlich in besonderem Maße begünstigt.

Unsere Gemeinde ist groß und sie wächst. Mit der Gemeindegröße wachsen die Aufgaben. Zukunftsorientiert dürfen wir neue Wege gehen. Mit Blick auf zurückgehende Kirchensteuereinnahmen hat das Presbyterium beschlossen. für die Kirchegemeinde eine selbstständige Stiftung zu gründen.

Der Name "Der gute Hirte" leitet sich von unserem Kirchenfenster über dem Altar ab: Es zeigt den guten Hirten.
Jesus Christus spricht:
"Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen. Und die Meinen folgen mir nach." Und Sie erinnern sich noch an Ihre Konfirmandenzeit :
"Der Herr ist mein Hirte...(Psalm 23).

Ihre Spende und Ihre Zustiftung schaffen bleibende Werte. Sie ermöglichen und fördern Gemeindearbeit. Auch der Name der Zustifterin / des Zustifters bleibt erhalten: Er wird in das Stiftungsbuch eingetragen.

Lass die Kirche im Dorf
- heißt es im Volksmund. Durch Ihre Spenden und Ihre Zustiftung tragen Sie dazu bei. Sie helfen uns, eine einladende Gemeinde im Sinne unseres Herrn zu sein - zur Ehre Gottes - für die Menschen!

Infos:
Pfarrer Michael Prien

Vorsitzender des Stiftungsvorstandes:
Telefon: 02583-1028

Spendenkonten:

Sparkasse Münsterland Ost Kto IBAN: DE58400501500134860055 BIC: WELADED1MST
Volksbank Sassenberg Kto IBAN: DE63412625010063535600 BIC: GENODEM1AHL