Evangelische Kirchengemeinde
Sassenberg



Demokratische Strukturen in unserer Kirche in Sassenberg




(v.l) M. Lerchner, Pfarrer Prien, G. Disterheft, E. Ulbrich, K. Kruphölter, A. Zumbrink.



Wer tut was im Presbyterium?
Kirchenvorstand hat seine Arbeit organisiert




Ein Teil des Presbyteriums mit Reformator:
Anja Zumbrink, Martin Lechner, Dorothea Klatte, Elke Ulbrich und Pfarrer Prien


Seit etwas mehr als einem Jahr ist das 2016 gewählte Presbyterium im Amt. Durch die Wahl kam einiges in Bewegung. Zeit die neuen Schwerpunkte der Presbyter vorzustellen:

Diakonie:

Dorothea Klatte kümmert sich um diesen Bereich. Dazu gehören Besuche, die Diakoniesammlung und der Klingelbeutel, die Unterstützung in unterschiedlichen Notlagen, die Unterstützung des Gottesdienstes im Altenheim. Neben diesen Aufgaben der Gemeinde ist das Diakonische Werk zu nennen.

Jugendpresbyter:

Anja Zumbrink hat diese Aufgabe von Martin Lerchner übernommen. In unserer Gemeinde zählen die Krabbelgruppen, der Kinder- und Kleinkindergottesdienst sowie der kirchliche Unterricht dazu.

Kirchmeister:

Klaus Kruphölter ist als Kirchmeister für die Bauten und Finanzen der Gemeinde zuständig. So prüft er zum Beispiel jedes Jahr die Kasse. Der Vorsitzende des Presbyteriums und der Kirchmeister können dringende Entscheidungen ohne das Presbyterium treffen. Diese werden dann dem Presbyterium während der nächsten Sitzung vorgelegt.

Kreissynodale:

Die Kreissynode verhandelt die Belange des Kirchenkreises. Mitglieder sind alle Pfarrer und je ein Presbyter pro Gemeinde. Elke Ulbrich oder Dorothea Klatte als ihre Stellvertreterin werden an den Sitzungen teilnehmen. Die Kreissynode regelt etwa die Verteilung der Kirchensteuern des Kirchenkreises. Die Kreissynode bildet verschiedene Ausschüsse für die inhaltliche Arbeit.

Vorsitz:

Pfarrer Prien hat seit 18 Jahren den Vorsitz im Presbyterium inne. Sein neuer Stellvertreter ist Martin Lerchner. Den Vorsitz könnte auch ein Presbyter übernehmen. Der Vorsitzende bereitet die Presbyteriumssitzung vor, leitet sie und führt die Beschlüsse aus. Während der Sitzung führt er in die Sachverhalte ein. Unterstützung erhält er durch das Kreiskirchenamt.
(MP/ UvB)



Die Aufgaben sind verteilt
Presbyterium nach Wahl neu aufgestellt


Nach jeder Wahl werden die Aufgaben im Presbyterium neu verteilt. Da bei dieser Wahl personelle Veränderungen aufgetreten sind, war der Handlungsbedarf gegeben. So hat das Presbyterium folgendes beschlossen:

Vorsitzender: Pfarrer Prien
In unserer Kirche kann auch ein Presbyter den Vorsitz übernehmen. Der Vorsitzende bereitet die Sitzungen vor, führt Protokoll und führt die Beschlüsse aus. Er ist Dienstvorgesetzter, das heißt, er kann Anweisungen geben – aber nicht entlassen oder einstellen. Dafür ist das Presbyterium als Ganzes zuständig. Der Vorsitzende repräsentiert die Gemeinde nach außen. Er ist der Ansprechpartner für die Landeskirche, für das Kreiskirchenamt, für die Nachbargemeinden und für die Kommunen (Stadt Sassenberg und Stadt Harsewinkel). Von daher ist dem Vorsitz eine gewisse Aufgabenfülle zu Eigen.

Stellvertreter: Martin Lerchner
In Fällen von Krankheit und Urlaub übernimmt der Stellvertreter den Vorsitz. Im Rahmen des normalen gemeindlichen Lebens finden jedoch keine Sitzungen in der Zeit des Urlaubes des Vorsitzenden statt.

Kirchmeister: Klaus Kruphölter
Der Kirchmeister ist für die Finanzen und Bauten der Gemeinde zuständig. Vorsitzender und Kirchmeister können im Bedarfsfall auch ohne Presbyterium Entscheidungen treffen, zum Beispiel bei aktuellen Baumaßnahmen. Dem Presbyterium werden jedoch die Entscheidungen anschließend vorgelegt.

Kreissynodale: Elke Ulbrich
Die Kreissynodale vertritt zusammen mit dem Pfarrer die Gemeinde während der eintägigen Sommer- und halbtägigen Herbstsynode. Während die Herbstsynode von den Finanzen bestimmt ist, werden während der Sommersynode vielfältige Themen behandelt.
Stellvertreterin: Dorothea Klatte
Im Verhinderungsfall der Kreissynodalen nimmt die stellvertretende Synodale an der Synode teil.

Diakoniepresbyter: Dorothea Klatte
Neben dem Diakonischen Werk in Münster gibt es die Diakonie der Gemeinde. Diakonische Aufgaben durch die Gemeinde können vielfältig sein: Obdachlosenarbeit, Flüchtlingshilfe, Besuche, Hilfe im Altenheim, Diakoniesammlung, Unterstützung von Einzelpersonen oder Familien der Orte, Lebensmittelpunkt e.V. Die Diakoniepresbyterin ist hierfür Ansprechpartnerin und vertritt die Gemeinde bei den Mitgliederversammlungen des Diakonischen Werkes.

Jugendpresbyter: Anja Zumbrink
Die Jugendpresbyterin ist Ansprechpartnerin für alle Kinder und Jugendlichen der Gemeinde. Je nach Bedarf kann sie sich für die entsprechenden Kinder- und Jugendgruppen engagieren.

Vorstand der Stiftung:
Gerd Disterheft, Elke Ulbrich
Laut Satzung der Stiftung gehören zum Vorstand zwei Presbyter.

Drei neue Gesichter im Presbyterium
Gegen Mittag war die Wahl eigentlich schon gelaufen.
Die Würfel sind gefallen. Einmal mehr hat die Gemeinde in demokratischer Wahl ihre Gemeindeleitung für die kommenden vier Jahre neu bestimmt. Gut drei Prozent der insgesamt rund 2600 Wahlberechtigten beteiligten sich. Die meisten von ihnen kamen unmittelbar im Anschluss an den gut besuchten Gottesdienst. Das Wahllokal im Gemeindehaus war dennoch bis 17 Uhr geöffnet.
Mit besonderer Zustimmung wurde Anja Zumbrink wiedergewählt. Die Zierpflanzengärtnerin sitzt seit 2003 in der Gemeindeleitung. Mit 65 Stimmen trennten sie 12 Stimmen von den beiden Nächstplatzierten.
Neu ins Presbyterium rückte Elke Ulbrich (53 Stimmen). Die Gärtnerin hatte bislang die Leitung des Gemeindebeirates inne. Auch Dorothea Klatte, die in Ostbevern lebt, aber der Sassenberger Gemeinde angehört (47 Stimmen), und Klaus Kruphölter (45 Stimmen) waren als neue Kandidaten erfolgreich.
Wiedergewählt wurde Martin Lerchner (53 Stimmen), der seit 2004 Presbyter ist, und Gerhard Disterheft, der dem Gremium seit 2012 angehört. Im Verlauf des Jahres wird sich klären, ob der 71jährige die volle Amtszeit tätig sein kann oder mit Erreichen der gegenwärtigen Altersgrenze von 75 Jahren sein Amt aufgeben muss. Die Altersgrenze ist derzeit Gegenstand der Diskussion in der Landeskirche.
Pfarrer Prien dankte ausdrücklich auch den beiden Kandidaten, die nicht zum Zuge kamen, für ihre Bereitschaft, sich der Abstimmung zu stellen. Wilfried Schröer aus Greffen, der seit 2004 im Presbyterium saß, erhielt 43 Stimmen und wurde damit nicht wiedergewählt. Nur eine Stimme weniger erhielt Eva-Maria Schmitz, die sich erstmals der Wahl stellte. Das neue Presbyterium wird am 6. März mit einem feierlichen Gottesdienst um 10 Uhr in der Gnadenkirche in sein Amt eingeführt. Anschließend muss sich das Gremium neu konstituieren. Dazu gehört zum Beispiel, den Kirchmeister neu zu bestimmen. Pfarrer Prien kann sich auch eine Klausurtagung vorstellen, bei der über Aufgaben und Struktur der Kirchengemeinde frisch nachgedacht wird.
(UvB)

Die gewählten Presbyter stellen sich vor
   Gerhard Disterheft
Alter:
71 Jahre
Beruf: Elektromeister, jetzt Rentner
Interessen: Sprachen, Computer, Garten
Welches Buch liegt auf Ihrem Nachtschrank? „Das Beste aus Reader‘s Digest“
Welche Bibelgeschichte mögen Sie besonders? Josef in Ägypten
Erfahrung in der Gemeinde: Ich bin seit 2012 Presbyter. Außerdem besuche ich den monatlichen Bibelkreis, für den ich mir mehr Teilnehmer wünsche, bin Redaktionsmitglied beim Gemeindebrief und helfe im Aufbauteam für Gemeindeveranstaltungen.
Das liegt mir für die Gemeinde in Zukunft am Herzen: Ich wünsche mir für die Gemeinde mehr Gottesdienstbesucher.
Bitte vervollständigen Sie folgenden Satz:
Wenn ich an Gemeinde denke, freue ich mich daran, wie viele Gruppen aktiv sind und sich einbringen.
Wenn ich an Kirche denke, denke ich an einen Ort, an dem Menschen im Glauben vereint sind
„Weiteres“: Ich möchte diejenigen, die mich vor vier Jahren gewählt haben, nicht enttäuschen. Darum stelle ich mich erneut zur Wahl, auch wenn ich bis zur aktuellen Altersgrenze nur drei Jahre im Amt sein könnte.

   Dorothea Klatte
Alter:
69 Jahre
Beruf: Rentnerin
Interessen: Basteln, Holzarbeiten, Garten
Welches Buch liegt auf Ihrem Nachtschrank?
Märchen und die Biographie eines KZ-Häftlings
Welche Bibelgeschichte mögen Sie besonders?
1. Korinther 13, Das Hohelied der Liebe.
Erfahrung in der Gemeinde: Ich bin unter anderem im Bastelkreis aktiv, im Projektchor und beim Kirchenkaffee
Beteiligung in der Gemeinde: Ich gestalte den Kindergottesdienst mit, bin Gemeindebeiratsvorsitzende, ehrenamtlicher Küster und Lektor und kümmere mich mit um den Kirchenkaffee.
Das liegt mir für die Gemeinde in Zukunft am Herzen: Ich möchte mich flexibel für die Gemeinde einsetzen, in die Gemeinde einbringen und zur Lebendigkeit der Gemeinde beitragen.
Bitte vervollständigen Sie folgenden Satz:
Wenn ich an Gemeinde denke, dann gehört für mich ein Gottesdienstbesuch dazu, weil das Gemeinschaft ist.
Wenn ich an Kirche denke, denke ich daran, dass das ein Zufluchtsort ein Zufluchtsort für uns Menschen ist.


   Elke Ulbrich
Alter:
52 Jahre
Beruf: Gärtnerin
Interessen: Basteln, Sport, Garten. Lesen
Welches Buch liegt auf Ihrem Nachtschrank?
„Das goldene Licht des Himmels“ von Marcia Willett
Welche Bibelgeschichte mögen Sie besonders?
Ich mag Gleichnisse. Besonders gefällt mir das vom Sämann. Es sagt mir: Wer nicht sät, wird auch nicht ernten. Für mich bedeutet das, wenn man etwas ändern will, kann man nicht nur zuhause rumsitzen und meckern.
Beteiligung in der Gemeinde: Ich gestalte den Kindergottesdienst mit, bin Gemeindebeiratsvorsitzende, ehrenamtlicher Küster und Lektor und kümmere mich mit um den Kirchenkaffee.
Das möchte ich für die Gemeinde in Zukunft erreichen:
Ich wünsche mir, dass sie ihren guten Zusammenhalt aufrechterhält und nicht schrumpft sondern wächst. Besonders hoffe ich, dass auch jüngere Menschen und Jugendliche einen Zugang zur Gemeinde finden.
Bitte vervollständigen Sie den Satz:
Wenn ich an Gemeinde denke, dann denke ich an Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Miteinander.
Wenn ich an Kirche denke, denke ich an einen Ort der Stille, der Ruhe und Besinnung.


   Klaus Kruphölter
Alter:
62 Jahre
Beruf: Rentner
Interessen, Hobbys: Radfahren, Wintersport, Motorräder
Welche Bibelgeschichten mögen Sie besonders? Warum?:
Die Bergpredigt. Ich denke die Bergpredigt kann ein Leitfaden für alle Menschen sein.
Erfahrung in der Gemeinde: Ich übernehme regelmäßig ehrenamtlich den Küsterdienst und bin im Aufbauteam für Gemeindeveranstaltungen dabei.
Das liegt mir für die Gemeinde in Zukunft am Herzen: Ich wünsche mir von den Gemeindegliedern mehr Aktivität innerhalb der Gemeinde.
Bitte vervollständigen Sie den folgenden Satz:
Wenn ich an Gemeinde denke, denke ich an Zusammengehörigkeit, Gemeindeleben und Zusammenkunft.
Wenn ich an Kirche denke, denke ich an einen Ort, an dem ich Gott sehr nahe bin.

   Anja Zumbrink
Alter:
47 Jahre
Beruf: Zierpflanzengärtnerin
Interessen: Wandern, Reisen, Lesen, Radfahren
Welches Buch liegt auf Ihrem Nachtschrank? „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ des Kabarettisten und Mediziners Eckart von Hirschhausen. Esmacht immer wieder Spaß, da hineinzuschauen.
Welche Bibelgeschichte mögen Sie besonders? Ich finde viele Geschichten gut, aber besonders mag ich „Die Heilung des blinden Bartimäus“ aus dem Markus-Evangelium (10,46-52). Mir gefällt die Botschaft „Dein Glaube hat Dir geholfen.“ Sie entspricht meiner eigenen Lebenserfahrung.Mein Glaube verhilft mir zu positivem Denken und damit zu einer optimistischen Lebenseinstellung.
Beteiligung in der Gemeinde: Ich bin seit 2003 Presbyterin. Ansonsten helfe ich, wo ich gebraucht werde: als Lektor, beim Gemeindebriefausteilen oder bei den Märkten.
Das liegt mir für die Gemeinde in Zukunft am Herzen: Ich wünsche mir ein gutes Miteinander bei vielen Aktionen. Ich würde mich freuen, wenn die Gemeinde es schaffen würde, möglichst viele, auch unterschiedliche Menschen anzusprechen, die ihre jeweiligen Talente einbringen.
Bitte vervollständigen Sie den Satz:
Wenn ich an Gemeinde denke, denke ich an die Offenheit vieler Menschen in der Gemeinde.
Wenn ich an Kirche denke, denke ich an den Ort, an dem ich mir im Gottesdienst Kraft und Gelassenheit hole für den Alltag.


Vier Jahre voller Weichen
Ein Rückblick auf die abgelaufene Amtsperiode des Presbyteriums

Gravierende Einschnitte hat es in den letzten vier Jahren für das jetzt scheidende Presbyterium gegeben. Schon der Auftakt hatte es in sich: Am Wahlabend im Jahr 2012 stellte sich heraus, dass die zwei Kandidaten mit den wenigsten Stimmen die exakt gleiche Stimmanzahl hatten. In diesem Fall entscheidet laut Wahlordnung das Los - wobei nirgendwo geschrieben steht, ob nun Würfel fallen oder Grashalme gezogen werden sollen. Zum Los in welcher Form auch immer kam es jedoch nicht, da eine Kandidatin ihre Kandidatur zurückzog.
Im Sommer des Jahres 2012 erfolgten die Entwid-mung der Predigt-stätte und die Schließung des Immanuel-hauses. Für das Presbyterium war das kein leichter Schritt. Mehrere Gemeindeversamm-lungen waren dem vorangegangen, es folgte der Antrag beim Landeskirchenamt, die Antwort kam Monate später.
Immanuel-Haus - die vorerst Letzte
Die Schließung war jedoch nur ein Teil der Sorgen, der andere Teil lag dann in den ersten Bewohnern des Hauses. Ich habe mir vorher nicht träumen lassen, einen so regen Kontakt zu Anwälten zu unterhalten und schließlich das Landgericht auch von innen kennenzulernen. Viele, viele Sitzungen hatten an dritter Stelle in der Tagesordnung: "Immanuel-Haus". Schließlich kam im Sommer 2015 Entspannung auf, als die jetzigen Eigentümer des Hauses ihr Kaufinteresse zeigten.
Personal Neben diesem Thema kam es in dieser Wahlperiode auch zu Personalentscheidungen: Die Gemeindesekretärin, Frau Kreienbaum, verließ das Büro; Herr Szameitat, der Gärtner, musste seine Arbeit weitestgehend einstellen. Ihn ersetzt in Zukunft Herr Growe. Frau Sternberg wurde als Sekretärin eingestellt, und da sie nun in einem Beschäftigungsverhältnis steht, darf sie leider nicht wieder kandidieren.
Alles was neu ist...
Das Presbyterium durfte sich auch für Anschaffungen einsetzen. Als Früchte dieses Einsatzes müssen die Lautsprecheranlage für die Kirche und die Sanierung der Glockenanlage genannt werden sowie der Einbau der Schutz- und Isolierverglasung der Kirche. Dafür durfte das Presbyterium sich sachkundig machen, die entsprechenden Angebote einholen, die Finanzierung planen und den Vollzug der jeweiligen Maßnahme feststellen. In den Bereich dieser Aufgaben fällt ebenso die Renovierung der Küche, des Damen-WC's als Bad und eines Raumes im Anbau der Kirche. Seit November 2015 wohnt inzwischen schon die zweite syrische Familie in den Räumlichkeiten.
Gemeindeentwicklung
Das Presbyterium durfte immer wieder auch die finanzielle Situation der Gemeinde und die Entwicklung der Gemeindegliederzahlen "im Auge" behalten. Am 31.12.15 gehörten 3.007 Gemeindeglieder zur Gemeinde. Vor wenigen Jahren waren es noch 3.112. Wegen der Pro-Kopf-Zuweisung der Mittel durch den Kirchenkreis können wir als Gemeinde große Rückgänge nicht gut verkraften. Sollten z.B. eines Tages nur noch 2.500 Menschen zur Gemeinde gehören, bekäme die Gemeinde Probleme hinsichtlich ihrer Existenz.
...und was sonst noch war
Ein erfreulicheres Kapitel stellen die jährlichen Presbyteriumsausflüge dar. Ob nach Hamburg oder Dortmund, ob ins Moor oder nach Nordhausen - Ausflüge sind auf mehreren Ebenen erfreulich.
Vielen Dank
Nach dem Ende dieser Wahlperiode ist es nun an der Zeit, den Presbytern herzlich "Dank" für ihre Mitarbeit zu sagen. Sie haben sich auf ihre Weise in der Gemeinde und so auch in den monatlichen Sitzungen eingesetzt. Trotz mancher schwieriger Entscheidung hatte unsere Gemeinde in dieser Zeit eine sehr harmonische Gemeindeleitung.
(UvB)

Alle vier Jahre wird in unserer Kirche gewählt.
Wählen dürfen alle Personen über 16 Jahren die zur Kirchengemeinde gehören. Zur Wahl vorgeschlagen und gewählt werden können Mitglieder der Kirchengemeinde, die älter als 18 Jahre und konfirmiert sind. Die Amtszeit eines Presbyters beträgt in Zukunft 4 Jahre. Der Pfarrer einer Kirchengemeinde gehört kraft Amtes dem Presbyterium an. Das Presbyterium leitet in gemeinsamer Verantwortung die Kirchengemeinde.

Das Presbyterium in unserer Kirche.
Die Aufgaben der Presbyter

Das Wort "Presbyter" stammt aus der griechischen Sprache und heißt soviel wie "Ältester". Die Presbyter sollen dem Pfarrer in der Führung seines Amtes beistehen und ihren Gaben und Kräften gemäß in den mannigfaltigen Diensten der Gemeine mitarbeiten. So sagt es die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen. Deshalb sind sie verantwortlich für den Unterricht und die Gottesdienste, für Fragen der Lehre und der Seelsorge, für die Verwaltung der Finanzmittel und für die Pflege der Grundstücke und Gebäude. Sie berufen und beaufsichtigen die Angestellten der Gemeinde. Sie vertreten die Gemeinde in rechtlichen Angelegenheiten. Das Presbyterium kann einzelnen seiner Mitglieder besondere Aufgaben übertragen: z.B. beaufsichtigt der Kirchmeister die Gebäude und Grundstücke und die Finanzmittel, er vertritt notfalls auch den Pfarrer in den Sitzungen.

Sassenbergs Presbyter

Sechs Presbyter leiten gemeinsam mit Pfarrer Prien die Sassenberger Kirchengemeinde, die ca 3000 Mitglieder umfasst. Fünf Presbyter wohnen im Stadtkern von Sassenberg, eine im Ortsteil Füchtorf und zwei im Ortsteil Greffen, das politisch zur Stadt Harsewinkel gehört. Auf diese Weise werden die Nähe und der Zusammenhalt der Ortsteile und seiner Gemeindeglieder gewahrt. Fünf Frauen und drei Männer nehmen ihr Presbyteramt mit Engagement entsprechend ihren besonderen Interessen wahr. So übt Herr Gerhard Schütz das Kirchmeisteramt aus. Frau Doris Sternberg ist beauftragt, die Angelegenheiten der Kirchengemeinde in der Synode des Kirchenkreises Münster wahrzunehmen. Außerdem kümmert sie sich um die Belange der Füchtorfer Gemeindeglieder. Herr Martin Lechner hat sich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verschrieben. Herr Wilfried Schröer bemüht sich um die Gemeindeglieder in Greffen und möchten "evangelisches Profil" in der Diaspora zeigen. Außerdem fungiert Herr Schröer als stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums. Alle Presbyter und Presbyterinnen bemühen sich als gläubige evangelische Christen gemeinsam mit dem Pfarrer um den weiteren Ausbau der Gemeinde und auch um ein ökumenisches Miteinander in unserer Stadt. Sechs Presbyter leiten gemeinsam mit Pfarrer Prien die Sassenberger Kirchengemeinde, die ca. 3000 Mitglieder umfasst.
(Susanne Langner)